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Das Sprengwesen ist nicht mehr eine Sache eines jeden Bezirks, sondern ist in die Vierteln des Landes aufgeteilt. Demnach ist das Sprengewesen im Bezirk Linz-Land dem Traunviertel zugeordnet. Dazu zählen die Städte Linz und Steyr sowie die Bezirke Linz-Land, Steyr-Land und Kirchdorf.
Während das Sprengwesen im Feuerwehrdienst historisch betrachtet seine Ursprünge im Eissprengen von zugeforenden Flüssen und von Verklausungen lag, so ist dieser Bereich stark ins Hintertreffen gelangt.
Mittlerweile wird es vorwiegend bei Windbrüchen zum Freimachen von Verkehrswegen angewandt, wenn das Arbeit mit der Motorsäge zu gefährlich wäre, oder bei Felststürzen, wo mit herkömmlichen Geräten nicht das Auslangen gefunden werden kann.
Ausgebildet und geübt wird dieses Nische des Feuerwehrdienstes vorwiegend in abgelegenen Schottergruben, wo große Felsen gesprengt oder Bäume zerteilt werden, aber auch in Abbruchhäusern.
Ein wesentliches Augenmerk ist auf die Absicherung des Sprengobjekts zur Umgebung, da die Streuung und Splitterwirkung mehrere hundert Meter bis zu einem Kilometer betragen kann.
Gearbeitet wird mit gewerblichem Sprengstoff und die Zündung erfolgt meist elektrisch, teilweise mit Verzögerungszündern, um eine bestmögliche Sprengwirkung zu erziehlen.
Im Sprengdienst gibt es auch einen Leistungsbewerb bei dem die Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold erworben werden können. Bei diesen Leistungsbewerben wird einerseits das Wissen über die Gefahren, die Handhabung und Berechnungen des Sprengstoffs überprüft, aber auch in der Praxis werden hier entsprechende Überprüfungen in Bezug auf genaues und sicheres Arbeiten durchgeführt.