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22 neue Maschinisten für die Feuerwehren im Bezirk Linz-Land - Ausbildung mit Verantwortung
Am 22. September 2026 versammelten sich 22 motivierte und lernbereite angehende Maschinisten bei der Feuerwehr Traun im Schulungsraum, um die Ausbildung zum Maschinisten anzutreten.
Am ersten Theorieabend wurde nach der Begrüßung durch Lehrgangsleiter HBI Christian Vallant die erste Stunde mit den Aufgabenbereichen sowie den Rechten und Pflichten der Feuerwehr allgemein und speziell denen des Maschinisten begonnen. Denn der Maschinist trägt im Einsatz- bzw. Übungsfall als Fahrer des Feuerwehrautos die Verantwortung für Mannschaft und Geräte.
Im weiteren Verlauf des Abends wurde durchbesprochen, wie zum Beispiel eine richtige Wasserentnahmestelle aussieht, denn im Ernstfall muss der Maschinist wissen, wo und wie er möglichst viel Wasser zum Einsatzort fördern kann. Kurz vor Ende des Abends wurde es mathematisch bei dem Kapitel Löschwasserförderung, wo einige Rechenbeispiele sowie physikalische Beispiele berechnet und durchbesprochen wurden.
Am Donnerstag, dem 1. Oktober 2026 stand der zweite Theorieabend am Programm. Hier ging es um die verschiedenen Arten von Tragkraftspritzen und deren Betriebsarten bzw. den Aufbau dieser. Ein weiteres Thema an diesem Abend war noch das Thema Strom. Sprich die Inbetriebnahme des Stromerzeugers, welcher im Fahrzeug ist, sowie Sicherheitshinweise und der richtige Umgang mit strombedürftigen Geräten.
Am Samstag, dem 10. Oktober 2026 war es dann endlich so weit. Nach der Zusammenkunft um 07:00 Uhr beim Feuerwehrhaus Enns und einer kurzen Einteilung in die Gruppen wurde am Zillenplatz der FF Enns die Theorie in die Praxis umgesetzt. Die eingeteilten Gruppen arbeiteten jeweils mit den Tragkraftspritzen, welche sie auch zu Hause bei der eigenen Feuerwehr haben. Hier wurden der Umgang, einiger Einsatznahe Situationen und auch Probleme die diese herrufen können, intensiv am Vormittag beübt.
Nach einer gemeinsamen Mittagspause im Feuerwehrhaus Enns startete am Nachmittag die Abschlussübung „Wasserförderung über lange Wegstrecken“. Hier mussten alle zusammenarbeiten, egal welche Tragkraftspritze man hat und wie leistungsfähig sie ist. Der wichtigste Teil dafür ist die Kommunikation über Funk untereinander.
Wie es so schön heißt, macht Übung den Meister. Nachdem der erste Versuch, die Übung durchzuführen, nicht so verlief wie geplant, wurden die Fehler analysiert und besprochen. Beim zweiten Versuch funktionierte dann alles wie geplant.
Nach der Erstversorgung der Gerätschaften ging es zurück zur FF Enns. Dort wurde noch eine Erfolgskontrolle in schriftlicher Form durchgeführt. Nach der Erfolgskontrolle wurden die Gerätschaften gereinigt und fertig versorgt und auch die ein oder andere Prüfungsfrage diskutiert.
Um kurz nach 17:00 Uhr war es so weit. Lehrgangsleiter Christian Vallant ließ zur Schlussveranstaltung antreten. Dort konnte OBR Helmut Födermayr die freudige Nachricht überbringen, dass alle bestanden haben. OBR Helmut Födermayr dankte allen Kameradinnen und Kameraden für die Bereitschaft zur Weiterbildung. Ebenso dankte er dem gesamten Ausbildungsteam und erzählte einige Anekdoten von damals, als er noch Ausbilder bei diesem Lehrgang war.
Die Teilnehmer freuten sich auch über den Besuch von Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Andreas Steiner, Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Klaus Gusenleitner und Abschnittsfeuerwehrkommandant Stv. Jörg Lorinser.
Abschließend möchten wir uns noch bei HBI Christian Vallant und seinem Team für die Ausbildung bedanken. Ebenso bei der FF Traun und FF Enns für die Bereitstellung der Lehrräumlichkeiten und des Übungsplatzes!
Weitere Bilder vom Maschinistenlehrgang gibt es auf dem: